Das Kirchenjahr

Alle Informationen zum Kirchenjahr, seine hohen Feiertage, seine Texte und Bräuche finden Sie auf www.kirchenjahr-evangelisch.de

Was für den christlichen Glauben grundlegend ist, kehrt jedes Jahr wieder: in der Erinnerung, in der Feier, in den Liedern und Bräuchen. Das Kirchenjahr verbindet die Grunddaten des Glaubens mit dem Ablauf des Jahres. So hat es seinen eigenen Rhythmus im Jahreslauf. Das Kirchenjahr beginnt mit dem ersten Advent und endet mit dem Ewigkeitssonntag. Es verknüpft wiederkehrende Kreisläufe mit Stationen eines unumkehrbaren Lebens – Jesu Leben.

Die sich wiederholenden Festzeiten strukturieren das Leben, immer auch im Zusammenspiel mit den Jahreszeiten. In der Dunkelsten Jahreszeit spricht Weihnachten vom Eintritt des Lichts in die Dunkelheit. Bei wieder aufblühender Natur verkündet Ostern den Sieg des Lebens über den Tod. Wenn die Blätter fallen, gedenkt die Kirche des Tods und der Verstorbenen.

Gleichzeitig erinnern die wiederkehrenden Rhythmen an die Stationen Jesu Leben und greifen dabei wesentliche Stationen unseres eigenen Lebens auf: Geburt, Kindheit und Elternschaft, Gefährdung und Leid, Überschwang und Angst, Freude, Trauer und Tod. All das kommt im Jahreslauf zur Sprache:

Advent: Wir warten auf das Kommen Christi

Weihnachten: Jesus Christus ist geboren

Epiphanias: Jesus Christus ist erschienen zum Heil der ganzen Welt

Passion: Jesus Christus leidet und stirbt für uns am Kreuz

Ostern: Jesus Christus ist auferstanden

Himmelfahrt: Jesus Christus kehrt zurück zu Gott, seinem Vater und herrscht mit ihm

Pfingsten: Gottes Geist erfüllt die Menschen

Trinitatis: Wir bekennen den dreieinigen Gott, Vater, Sohn und Heiliger Geist

Trinitatiszeit: Die Zeit der Kirche mit Kirchweihfest, Erntedanktag, Reformationsfest und Bußtag – Menschen machen Fehler, sind aber nicht darauf festgelegt. Neuanfang ist möglich. 

Ende des Kirchenjahres: Erde und Menschen vergehen, Gottes neue Welt kommt