09.10.20

Rückblick Erntedank (4. Oktober)

Am vergangenen Sonntag, 4. Oktober, wurde in der Amanduskirche Erntedank gefeiert. Ein reich gefüllter Gabentisch schmückte die Kirche. Nicht nur Äpfel und Kürbisse fanden da Platz, sondern auch Nudeln und Schokolade.

Die Kinder und die Mitarbeiterinnen der Kinderkirche entführten mit einem szenischen Spiel die Gottesdienstbesucher in biblische Zeiten, in denen es noch ein Heiligtum für die Israeliten gab. Damals dankten die Menschen dort für das, was Gott hat wachsen lassen. Sie brachten ihm einen Teil Ihres Ertrags und auch Bedürftige sollten etwas abbekommen
Auch damals war der Gedanke den Menschen nicht fremd, dass Obst und Gemüse, nicht allein durch menschlichen Einsatz wachsen und gedeihen, sondern Gottes gute Gabe ist.

So verkleideten sich zwei Kinder als Esel; dieser wurde bepackt mit allerlei Köstlichkeiten bevor die Wanderung zum Heiligtum aufgenommen wurde. Darüber entspann sich ein lockerer Dialog über die Sinnhaftigkeit dieser Abgaben und darüber wie sozial das miteinander Teilen ist.

In der Predigt lud Pfarrerin Daniela Bleher die Besucher ein, zu überlegen, wofür sie danken können und mit wem wir heute etwas teilen können.

Schon am nächsten Tag wurden die Gaben am Altar an den Tafelladen gegeben. So wurde das Teilen ganz konkret und anschaulich.